Wer nach einem Login sucht, sucht meist eine Anmeldeseite im Internet. Die gibt es hier nicht – und das ist Absicht. Diese Seite erklärt, wo die Oberfläche stattdessen liegt, wie du sie erreichst und was zu tun ist, wenn du eigentlich ein gleichnamiges Portal eines anderen Anbieters gesucht hast.
Der Solarmanager ist eine Software, die auf deiner eigenen Hardware läuft – meist auf einem Raspberry Pi im Hausnetz. Die Bedienoberfläche wird von genau diesem Gerät ausgeliefert und im Browser über dessen Adresse im lokalen Netz aufgerufen. Es gibt kein Konto bei einem Anbieter, keine Registrierung, keine Anmeldeseite im Internet und nichts, was von außen erreichbar wäre.
Keine E-Mail-Adresse, kein Passwort bei einem Dienst, nichts zu bestätigen. Die Zugangsdaten legst du bei der Einrichtung selbst auf deinem Gerät an.
Auf dieser Website gibt es keinen Login-Bereich. Sie beschreibt die Software – sie betreibt sie nicht für dich.
Die Oberfläche läuft im Browser und ist für das Handy ausgelegt. Zum Startbildschirm hinzugefügt verhält sie sich wie eine App.
Am Ende der Installation gibt das Setup-Skript die Zugriffs-URLs aus – das ist der schnellste Weg. Später findest du das Gerät in der Geräteliste des Routers, bei einer FRITZ!Box unter Heimnetz → Netzwerk. Es lohnt sich, dem Gerät dort gleich eine feste IP-Adresse zuzuweisen, damit sich die Adresse nach einem Neustart nicht ändert.
Die Adresse in einem Browser im selben Netz aufrufen – am Rechner, am Tablet oder am Handy im WLAN. Beim ersten Start führt ein Setup-Assistent durch die Grundkonfiguration: Anlage, Wechselrichter, Geräte.
Die Verbindung läuft über HTTPS mit einem selbst ausgestellten Zertifikat. Weil das keine öffentliche Stelle beglaubigt hat, warnt der Browser beim ersten Aufruf. Die Warnung einmal bestätigen – verschlüsselt ist die Verbindung trotzdem. Für lokale IP-Adressen gibt es keine andere Möglichkeit, da sich dafür kein öffentliches Zertifikat ausstellen lässt. Die genauen Klickwege je Browser stehen in der Installationsanleitung.
Über „Zum Startbildschirm hinzufügen“ landet ein Icon auf dem Handy, das die Oberfläche direkt öffnet. Der Unterschied zu einer echten App fällt im Alltag kaum auf – nur dass nichts installiert wird und keine Daten das Haus verlassen.
Ein Portal wäre bequem: eine Adresse, überall erreichbar, nichts einzurichten. Der Preis dafür sind drei Abhängigkeiten, die man erst bemerkt, wenn sie zum Problem werden.
Ein Lastgang im Minutentakt zeigt, wann jemand aufsteht, wann das Haus leer ist und wann Urlaub war. Ohne Portal wird diese Kurve nirgendwo hochgeladen – sie liegt in einer Datenbank auf deinem Gerät.
Überschussregelung ist ein Regelkreis im Sekundenbereich. Läuft er über einen Server, steht die Steuerung bei jeder Störung der Leitung. Lokal geregelt lädt das Auto auch dann weiter mit Sonne, wenn der Anschluss ausgefallen ist. Mehr dazu.
Was aus dem Internet erreichbar ist, wird auch aus dem Internet ausprobiert. Eine Oberfläche, die nur im Hausnetz antwortet, hat diese Angriffsfläche nicht – und braucht keine Passwortwechsel-Erinnerungen.
Portale werden eingestellt, verkauft oder kostenpflichtig. Eine lokal laufende Installation ist davon unabhängig: Sie regelt weiter, auch wenn niemand mehr etwas an der Software entwickelt.
Der Wunsch, unterwegs nach der Anlage zu sehen, ist nachvollziehbar. Es gibt dafür einen guten und einen schlechten Weg.
Viele Router bringen WireGuard oder einen vergleichbaren VPN-Zugang mit. Einmal eingerichtet, ist das Handy von unterwegs im Hausnetz und ruft dieselbe lokale Adresse auf wie zu Hause. Nichts wird ins Internet geöffnet, es kommt kein fremder Server ins Spiel.
Eine Freigabe auf dem Router macht die Oberfläche für jeden im Internet erreichbar – auch für automatisierte Scans, die genau nach solchen Freigaben suchen. Wer keinen triftigen Grund und keine zusätzliche Absicherung hat, sollte darauf verzichten.
Kleiner Nebeneffekt: Ein VPN nützt auch für alles andere im Hausnetz – Router-Oberfläche, NAS, Drucker. Der Aufwand fällt also nicht nur für den Solarmanager an.
„Solar Manager“ ist eine naheliegende Bezeichnung, und entsprechend viele Produkte tragen sie. Wenn du hier gelandet bist, aber eigentlich eine Anmeldeseite gesucht hast, hilft diese Unterscheidung:
| Du suchst … | Dann … |
|---|---|
| ein Konto mit E-Mail und Passwort, das du früher angelegt hast | gehört es zu einem anderen Anbieter. Diese Software kennt keine zentralen Konten – hier kann nichts zurückgesetzt oder eingesehen werden. |
| das Portal zu einem gekauften Gerät mit Geräte-ID | wende dich an dessen Hersteller. Unter anderem die Solar Manager AG aus Aarau in der Schweiz vertreibt ein Gateway mit eigenem Kundenportal und App. |
| die App deines Wechselrichter-Herstellers | etwa FusionSolar bei Huawei oder das Portal von SMA – diese laufen unabhängig von dieser Software weiter. |
| eine Energiemanagement-Software für die eigene Anlage, ohne Konto und ohne Abo | bist du richtig. Weiter geht es bei den unterstützten Geräten oder direkt zur Installation. |
Zur Klarstellung: Zwischen diesem Projekt und gleichnamigen Anbietern besteht keine Verbindung. Es handelt sich um unabhängige Produkte, die zufällig eine sehr ähnliche Bezeichnung tragen.
Es gibt keinen Login auf dieser Website und kein Portal im Internet. Die Oberfläche läuft auf dem Gerät, auf dem du den Solarmanager installiert hast – typischerweise ein Raspberry Pi im eigenen Netz. Aufgerufen wird sie im Browser über die Adresse dieses Geräts, die das Setup-Skript am Ende der Installation ausgibt.
Weil die Steuerung bewusst ohne fremden Server auskommt. Ein zentrales Portal würde bedeuten, dass die Messdaten des Hauses dauerhaft irgendwo gespeichert werden und die Regelung von der Verfügbarkeit dieses Dienstes abhängt. Ohne Portal bleiben die Daten im Haus, die Regelung läuft auch bei Internetausfall weiter, und es gibt keinen Zugang von außen, der angegriffen werden könnte.
Am Ende der Installation gibt das Setup-Skript die Zugriffs-URLs aus. Später findest du das Gerät über die Geräteliste des Routers – bei einer FRITZ!Box unter Heimnetz, Netzwerk. Praktisch ist, dem Gerät im Router eine feste IP-Adresse zuzuweisen, damit sich die Adresse nicht ändert.
Die Oberfläche wird über HTTPS mit einem selbst ausgestellten Zertifikat ausgeliefert. Weil dieses Zertifikat von keiner öffentlichen Stelle beglaubigt ist, zeigt der Browser beim ersten Aufruf eine Warnung. Sie muss einmal bestätigt werden – die Verbindung ist trotzdem verschlüsselt. Für eine Adresse im eigenen Netz ist das der übliche Weg, weil sich für lokale IP-Adressen kein öffentliches Zertifikat ausstellen lässt.
Ja, aber nicht durch eine Freigabe ins Internet. Der empfohlene Weg ist ein VPN in das eigene Netz, etwa WireGuard, das viele Router direkt mitbringen. Damit bist du von unterwegs im Hausnetz und rufst dieselbe lokale Adresse auf wie zu Hause. Eine Portfreigabe auf dem Router sollte man vermeiden – sie macht die Oberfläche für jeden im Internet erreichbar.
Vermutlich nicht. Der Name wird von mehreren Anbietern verwendet. Die Solar Manager AG aus Aarau in der Schweiz betreibt ein eigenes Kundenportal mit App und Konto-Login für ihr Gateway – das ist ein anderes Unternehmen und ein anderes Produkt, dessen Zugangsdaten hier nicht zurückgesetzt oder eingesehen werden können. Diese Website beschreibt eine frei verfügbare Software, die ohne Anbieterkonto auf eigener Hardware läuft.
Installieren, Adresse aufrufen, Setup-Assistent durchgehen – ohne Registrierung.