Das Solar-Dashboard: Erzeugung, Verbrauch und Energieverteilung auf einen Blick

Ein PV-Dashboard muss sofort zeigen: Ist Strom übrig? Wohin fließt er? Läuft der Tag wie erwartet? Diese Seite zeigt die nötigen Werte und ihre Darstellung im Solarmanager.

Solar Dashboard mit PV-Erzeugung, Hausverbrauch, Akku-Ladestand und Wetterprognose
Solar-Dashboard mit Live-Erzeugung, Hausverbrauch, Speicherstand und Wetterprognose – aufgerufen im Browser, ohne App und ohne Cloud-Konto.

Die vier Werte, aus denen alles folgt

Vier Messwerte tragen das Dashboard, alle anderen lassen sich daraus berechnen.

Erzeugung

Was die Module gerade liefern, in kW. Bei mehreren Ausrichtungen getrennt je String – Süd-Ost und Nord-West verhalten sich über den Tag völlig unterschiedlich.

Hausverbrauch

Was das Haus zieht – idealerweise ohne die gesteuerten Verbraucher, damit sichtbar bleibt, wie viel Grundlast tatsächlich anliegt.

Netz

Bezug und Einspeisung am Netzanschlusspunkt. Diese Größe entscheidet über die Überschussregelung: Solange eingespeist wird, ist Strom übrig.

Speicher

Ladestand in Prozent plus Lade- und Entladeleistung. Ohne das Vorzeichen der Leistung ist nicht erkennbar, ob der Akku gerade Quelle oder Senke ist.

Daraus ergeben sich die Kennzahlen für den Alltag:

Beide Werte zeigt der Solarmanager direkt am Energiefluss, für den laufenden Tag und im längeren Vergleich.

PV-Dashboard mit Autarkiegrad, Eigenverbrauch und Kacheln für Produktion, Netzbezug, Wallbox und Batterie
Energiefluss mit Autarkie und Eigenverbrauch, daneben Kacheln für Produktion, Hausverbrauch, Einspeisung, Netzbezug, Wallbox und Batterie – jeweils mit Trend und Tageswert.

Energieverteilung: wohin der Strom wirklich fließt

Interessant ist die Aufteilung: Grundlast, Speicher, Wallbox, Netz.

Energieverteilung des PV-Überschusses auf Batteriespeicher, Wallbox und Heizstab nach Priorität
Der PV-Überschuss wird nach den eingestellten Prioritäten auf die Verbraucher verteilt. Erreicht ein Gerät sein Ziel – Akku voll, Warmwasser auf Temperatur, Auto am Ladelimit –, wird sein Budget sofort für den nächsten Verbraucher frei.

Das Detaildiagramm zeigt jede Verbindung in kW. So fällt auch auf, wenn der Speicher aus dem Netz lädt, während eingespeist wird.

Energiefluss-Diagramm zwischen PV-Anlage, Batteriespeicher, Netz und den einzelnen Verbrauchern in kW
Energiefluss im Detail – jede Verbindung mit aktuellem Leistungswert.

Für den Speicher folgt daraus die Frage, die abends zählt: Reicht der Ladestand über die Nacht? Die Detailansicht rechnet sie aus dem gemessenen Verbrauchsprofil vor – nicht als Verhältniszahl, sondern als erwarteter Ladestand am nächsten Morgen.

Speicher-Detailansicht mit erwartetem Ladestand am Morgen und dem Tagesverlauf aus Laden, Entladen und Ladestand
Speicher-Detailansicht: nutzbare Energie oberhalb der Entladegrenze, der Bedarf bis zum nächsten PV-Start und der daraus erwartete Ladestand am Morgen. Darunter der Tagesverlauf mit Laden, Entladen und Ladestand – gemessen bis zur laufenden Stunde, danach geplant. Mit mehreren Speichern: gemeinsamer Ladestand, jeder Speicher einzeln gesteuert.

Vom Live-Wert zur Jahresbilanz

Ein Dashboard beantwortet die Frage „was ist jetzt?“. Für „war das ein guter Tag?“ und „lohnt sich die Anlage?“ braucht es andere Ansichten. Der Solarmanager bringt beides mit – hier die wichtigsten.

Live-Monitoring der PV-Anlage: Leistungskurven von Produktion, Verbrauch, Wallbox und Akku im Tagesverlauf

Live-Monitoring im Tagesverlauf

Produktion, Verbrauch, Wallbox und Akku als Kurven über den Tag. Hier wird sichtbar, ob die Regelung sauber nachgeführt hat oder ob Überschuss ungenutzt ins Netz gegangen ist.

Verbraucher-Auswertung: Stromverbrauch je Gerät in kWh mit Eigenverbrauchs- und Bezugsanteil

Auswertung je Verbraucher

Verbrauch in kWh pro Gerät, aufgeteilt in Solaranteil und Netzbezug, dazu die Kosten. So lässt sich beziffern, was die Wärmepumpe oder das Auto wirklich an Netzstrom kostet.

Jahresübersicht der Photovoltaik-Erzeugung mit Eigenverbrauch, Kosten und vermiedenem CO2

Jahresübersicht

Produktion, Eigenverbrauch, Kosten, Einspeisevergütung und vermiedenes CO₂ auf einer Seite – die Grundlage für die Frage, ob sich die Anlage rechnet.

Jahresvergleich mit Hochrechnung des laufenden Jahres aus den bisher gemessenen Daten

Hochrechnung aufs Jahr

Das laufende Jahr wird aus den bisherigen Daten fortgeschrieben. Einspeisung, Direktverbrauch, Netzbezug und Akku-Umsatz bleiben getrennt, und der geschätzte Anteil ist eigens ausgewiesen.

Die vollständige Sammlung aller Ansichten – Preisplanung, PV-Strings, Verbraucher-Prognose, Einstellungen – steht auf der Startseite. Wie Prognose und Simulation im Tagesverlauf funktionieren, steht auf der Seite zur PV-Prognose.

Autodaten: Verbrauch, Kilometer und Kosten je Monat

Für jedes Auto zeigt der Solarmanager je Monat Verbrauch, gefahrene Kilometer und Ladekosten – getrennt nach Netzbezug, eigenem PV-Strom und Laden unterwegs, dazu der Vergleich mit Diesel und E10.

Auto-Verbrauch je Monat mit Durchschnitt, Minimum, Maximum und Kilometern, darunter Kosten je Monat für Bezug, Direktverbrauch und externes Laden im Vergleich zu Diesel
Oben Verbrauch und Kilometer je Monat, unten die Kosten: Bezug, Direktverbrauch und externes Laden gegen die Kosten eines Diesels für dieselbe Strecke.

Mit Fahrzeug-Schnittstelle

  • ✓ Kilometer je Monat aus dem Kilometerstand des Fahrzeugs
  • ✓ Verbrauch in kWh/100 km als Durchschnitt, Minimum und Maximum – geschätzt aus Ladestand und gemeldeter Restreichweite
  • ✓ Ladestand für die Ladeplanung, ohne Eingabe
  • ✓ Tesla: Laden am Supercharger wird automatisch übernommen

Angebunden: Tesla, BMW, Hyundai, Kia, Mercedes-Benz, Opel, Peugeot, Citroën, DS, Renault, Skoda sowie VW, Audi, Seat und Cupra über den EU Data Act. Alle Fahrzeuge

Ohne Schnittstelle: manuell

  • ✓ Fahrzeugtyp „Manuell“ für jedes Elektroauto
  • ✓ Der Ladestand wird aus der Wallbox fortgeschrieben und lässt sich im Dashboard korrigieren
  • ✓ Ladevorgänge unterwegs von Hand erfassen: Start, Ende, Ort, kWh und Betrag
  • – Ohne Kilometerstand keine Kilometer- und Verbrauchswerte; der Kraftstoffvergleich rechnet dann über die geladene Energie

So werden die Kosten gerechnet

Eigene Dashboards zusammenstellen

Statt einer festen Ansicht gibt es einen Widget-Katalog: Kacheln wählen, anordnen, Größe und Stil festlegen. Mehrere Boards sind möglich, etwa fürs Handy und für den Rechner.

Widget-Katalog zum Zusammenstellen eigener Dashboards mit Energiefluss, Bilanz-Balken, Netz und Batterie
Widgets aus dem Katalog wählen und frei anordnen – die Anordnung wird gespeichert und über alle Geräte synchronisiert.

Verfügbare Widget-Typen

  • • Energiefluss mit Autarkie und Eigenverbrauch
  • • Bilanz-Balken für den Tag
  • • Leistungskacheln je Messpunkt
  • • Netzbezug und Einspeisung
  • • Batteriestand und Lade­leistung
  • • Wetter- und Ertragsprognose
  • • Auswertungs-Tabs
  • • Strompreis im Tagesverlauf

Auch Smart Home 3D gibt es als Dashboard-Kachel.

Zugriff: Browser statt App-Store

Kein Konto

Keine Registrierung, keine E-Mail-Adresse, kein Portal-Login bei einem Anbieter. Details dazu auf der Seite Login & Oberfläche.

Kein Umweg

Die Messwerte gehen vom Wechselrichter direkt in die Anzeige. Kein Upload zu einem Server, keine Wartezeit auf dessen Antwort.

Kein Datenabfluss

Der Lastgang bleibt im Haus. Wer wann zu Hause ist, steht in keiner fremden Datenbank. Mehr dazu.

Von unterwegs? Das Dashboard ist bewusst nicht aus dem Internet erreichbar. Für den Zugriff von außen dient ein VPN ins eigene Netz, etwa WireGuard auf dem Router.

Häufige Fragen zum Solar-Dashboard

Was gehört auf ein Solar-Dashboard?

Vier Werte bilden den Kern: aktuelle PV-Erzeugung, Hausverbrauch, Netzbezug beziehungsweise Einspeisung und der Ladestand des Batteriespeichers. Aus diesen vier Größen ergibt sich alles Weitere – Autarkiegrad, Eigenverbrauchsquote und der verfügbare Überschuss. Ergänzend sinnvoll sind der Tagesverlauf als Kurve, die Leistung je Verbraucher wie Wallbox oder Wärmepumpe und die Ertragsprognose für den Rest des Tages.

Brauche ich eine App für das PV-Dashboard?

Nein. Das Dashboard des Solarmanagers läuft im Browser und ist für Handy, Tablet und Rechner ausgelegt. Es gibt keine App im Store, kein Herstellerkonto und keine Anmeldung bei einem Cloud-Dienst. Wer die Seite auf dem Handy zum Startbildschirm hinzufügt, bekommt trotzdem ein Icon wie bei einer App.

Wie aktuell sind die Werte im Dashboard?

Die Messwerte werden sekündlich direkt am Wechselrichter oder Smart Meter abgefragt, über Modbus TCP, SunSpec oder die lokale Geräte-API. Weil die Abfrage im eigenen Netz stattfindet und nicht über einen Server im Internet läuft, entsteht kein zusätzlicher Verzug – die Anzeige folgt der Anlage praktisch unmittelbar.

Was zeigt die Energieverteilung?

Die Energieverteilung zeigt, wohin der erzeugte Strom tatsächlich fließt: in den Hausverbrauch, in den Batteriespeicher, in die Wallbox, in den Heizstab oder ins Netz. Der Solarmanager stellt dabei nicht nur den Ist-Zustand dar, sondern auch die Aufteilung des Überschusses nach den eingestellten Prioritäten – und gibt das Budget eines Verbrauchers frei, sobald dieser sein Ziel erreicht hat.

Kann ich das Dashboard selbst zusammenstellen?

Ja. Aus einem Widget-Katalog lassen sich eigene Ansichten bauen – Energiefluss, Bilanz-Balken, Netzwerte, Batterie oder einzelne Auswertungen. Größe, Anordnung und Stil sind frei wählbar, mehrere Boards lassen sich parallel pflegen, und die Anordnung wird gespeichert und über alle Geräte synchronisiert.

Funktioniert das Dashboard ohne Internet?

Ja. Dashboard und Regelung laufen auf einem Gerät im eigenen Netz, etwa einem Raspberry Pi. Fällt die Internetverbindung aus, bleiben Anzeige und Steuerung erreichbar. Nur optionale Zusatzdaten wie Wetterdienste, dynamische Strompreise oder Fahrzeug-APIs brauchen eine Verbindung nach außen.

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