Energiemanagement für das eigene Haus
Der Solarmanager misst Erzeugung und Verbrauch und regelt Wallbox, Speicher, Wärmepumpe und schaltbare Verbraucher so, dass möglichst wenig Strom unvergütet ins Netz geht. Er läuft bei dir zu Hause — auf einem Raspberry Pi, ohne Cloud und ohne Abo.

Was es steuert
ML-basierte Erzeugungsprognosen und intelligente Lade-Algorithmen für maximalen Eigenverbrauch.
OCPP 1.6 & 2.0 kompatibel. Sonne- und Prognose-Lademodi für optimales Laden.
Automatische Lade- und Entladesteuerung mit intelligenten Regeln für Marstek und weitere Speichersysteme.
Zahlreiche Marken oder manueller Modus — mit Kalenderplanung (Abfahrt & Ankunft) für optimale Ladezeiten.
Shelly-Geräte einbinden: Verbrauch einzelner Geräte messen und Verbraucher gezielt schalten.
Warum Solarmanager
Fünf verschiedene Lademodi passen sich an jede Situation an. Im Sonne-Modus wird die Ladeleistung in Echtzeit an die PV-Produktion angepasst — mit Reserve für den Hausverbrauch.
Der Prognose-Modus berechnet anhand von Wettervorhersagen und dem aktuellen Ladestand, wie schnell geladen werden muss, damit das Auto pünktlich zur Abfahrt voll ist — ohne unnötigen Netzbezug.
Im Autokalender hinterlegst du, wann das Auto gebraucht wird. Der Solarmanager berechnet automatisch, wann und wie schnell geladen werden muss — bei einem variablen Stromtarif wird versucht, zur günstigsten Uhrzeit zu laden.
Optional kann ein Ladelimit pro Termin gesetzt werden: Das Auto muss z.B. nur auf 80% geladen sein, nicht auf 100%.
Neben der Abfahrt lässt sich auch die Ankunft hinterlegen. So lädt der Solarmanager mit PV nur im tatsächlichen Anwesenheitsfenster und plant die restliche Ladung passend um Abwesenheiten herum.
Der Hausakku wird automatisch gesteuert: Reicht die PV-Prognose für den restlichen Tag, wird der Akku erst später geladen — damit morgens mehr Strom fürs Auto oder den Haushalt verfügbar ist.
Abends berechnet der Solarmanager, ob der Akku bis zum nächsten Morgen reicht und passt die Entladeleistung entsprechend an — für möglichst wenig Netzbezug über Nacht.
Der Solarmanager berechnet eine eigene PV-Ertragsprognose anhand aktueller Wettermodelle — abgestimmt auf deine Anlage, Ausrichtung und Standort. Per Machine Learning wird die Prognose mit jeder Woche genauer. So weiß das System schon morgens, wieviel Strom über den Tag kommt, und verteilt die Energie optimal auf Auto, Akku und Haushalt.
Wann ist das Auto voll? Die integrierte Simulation berechnet anhand der aktuellen Wetterprognose und des Ladestands, wie lange die Ladung noch dauert. So kannst du spontane Fahrten besser planen und siehst auf einen Blick, ob das Auto rechtzeitig geladen ist.
Der Solarmanager läuft komplett auf deinem eigenen Raspberry Pi oder Server. Keine Cloud, kein Abo, keine Abhängigkeit von externen Diensten. Deine Energiedaten verlassen nie dein Netzwerk.
Wenn du einen dynamischen Stromtarif (z.B. Tibber, aWATTar) nutzt, kann der Solarmanager gezielt dann aus dem Netz laden, wenn der Strom am günstigsten ist — kombiniert mit der PV-Prognose. Die Funktion ist optional und lässt sich in den Einstellungen aktivieren und konfigurieren.
Der Solarmanager berücksichtigt nicht nur den Preis, sondern auch das Netz: Akku und Auto laden bevorzugt zur PV-Spitze. Bei Nullvergütung nach § 51 EEG (negative Strompreise) wird überschüssiger Strom gezielt selbst genutzt — Speicher, Warmwasser, Wärmepumpe — statt unvergütet ins Netz zu gehen. Der Solarmanager sperrt das Laden sogar vor dem Negativfenster, damit die Aufnahmefähigkeit dann zur Verfügung steht, und weist den verlorenen Ertrag in der Statistik aus.
Stell dir aus Widgets dein eigenes Dashboard zusammen — mehrere Ansichten für Live-Werte, Prognose, Auswertung und mehr. Deine Anordnung wird gespeichert und über alle Geräte synchronisiert.
Einblick
Vom Live-Energiefluss über Prognose und Preisplanung bis zur Jahresauswertung — 23 Ansichten aus der laufenden Anlage.

Live-Übersicht mit PV-Produktion, aktuellem Verbrauch, Akku-Status und Wettervorhersage. Alles auf einen Blick — optimiert für Desktop und Mobile.

Eigene Ertragsprognose auf Basis aktueller Wettermodelle — abgestimmt auf deine Anlage. Vergleich von tatsächlicher Erzeugung mit der Vorhersage in Echtzeit.

Echtzeit-Leistungskurven mit Produktion, Verbrauch, Wallbox und Akku. Detaillierte Graphen zeigen den Energiefluss über den gesamten Tag.

Der PV-Strom wird automatisch auf alle Verbraucher verteilt. Das System erkennt, welche Geräte ihr Ziel erreicht haben — voller Akku, Warmwasser auf Temperatur oder Auto am Ladelimit — und gibt deren Budget sofort für die nächsten Verbraucher frei.

Auf einen Blick sehen, wohin der Strom fließt: von der PV-Anlage über Speicher und Netz bis zu jedem einzelnen Verbraucher — mit Echtzeit-Leistungswerten in kW.

Per Drag-and-Drop festlegen, ob zuerst das Auto, der Akku oder die Warmwasser-Heizung Strom bekommt. Die Reihenfolge bestimmt, welches Gerät bei knappem PV-Strom zuerst versorgt wird.

Wann lohnt es sich, Spülmaschine, Waschmaschine oder Herd einzuschalten? Die Prognose zeigt den optimalen Startzeitpunkt für Großverbraucher — damit möglichst viel Strom direkt von der PV genutzt wird statt aus dem Netz.

Detaillierte Aufschlüsselung pro Gerät: Verbrauch in kWh, Eigenverbrauchs- und Bezugsanteil, Kosten — mit Tagesgraph zur Visualisierung.

PV-Produktion und Netzbezug über mehrere Jahre vergleichen. Erkenne Trends und optimiere deinen Eigenverbrauch langfristig.

Komplette Jahresstatistik: Produktion, Eigenverbrauch, Kosten, EEG-Ertrag und vermiedenes CO₂ — alles auf einer Seite.

Was kostet das Laden wirklich? Vergleich von Bezugskosten, Direktverbrauch und den eingesparten Dieselkosten pro Monat.

Vergleich einzelner PV-Strings nach Ausrichtung: Süd-Ost, Nord-West, Balkonkraftwerk — als Monats- oder Tagesverlauf.

Ladesimulation: Wann ist das Auto voll bei aktuellem Wetter? Plane deine Fahrten mit Echtzeit-Prognosen.

Prognose und tatsächliche Werte im direkten Vergleich: Produktion, Verbrauch, Wallbox-Ladung und Einspeisung — übersichtlich als Tagesverlauf dargestellt.

Sieben Tage Wetter mit dem daraus erwarteten Ertrag je Tag. Im Tagesdetail stehen Peak-Leistung, Sonnenstunden, Bewölkung und Niederschlag neben der Ertragskurve — die gemessene Erzeugung läuft zum Vergleich mit.

Prognose und tatsächlicher Ertrag Tag für Tag nebeneinander, dazu die Bandbreite zwischen pessimistischem und optimistischem Szenario. So lässt sich einschätzen, wie belastbar die Planung für morgen ist — statt ihr blind zu vertrauen.

Stunde für Stunde: Preis, PV-Prognose und Einordnung als günstig, normal oder teuer — daneben, was Wallbox, Akku und Heizung in dieser Stunde tun werden. Jede Entscheidung mit Begründung: „Verschoben (besseres Wetter)“, „Lädt mit PV“, „Aus (teure Stunde)“. Nachvollziehbar, statt einer Blackbox zu vertrauen.

Der Preis je Stunde, aufgeteilt in Arbeitspreis und sonstige Kosten. Die Durchschnittslinien zeigen, ob die laufende Stunde über oder unter dem Tagesmittel liegt — die Grundlage für die Einordnung in günstig und teuer.

Das laufende Jahr wird aus den bisherigen Daten aufs Gesamtjahr hochgerechnet. Die Balken trennen Einspeisung, Direktverbrauch, Netzbezug und Akku-Umsatz — der hochgerechnete Anteil ist eigens ausgewiesen, damit Schätzung und Messung nicht durcheinandergehen.

Auf Basis der bisherigen Jahre lässt sich der Verlauf fortschreiben — nützlich, um die Amortisation abzuschätzen oder zu sehen, was eine geplante Erweiterung voraussichtlich bringt.

Ansichten selbst zusammenstellen: Widgets aus dem Katalog wählen, frei anordnen, Größe und Stil festlegen, mehrere Boards parallel pflegen. Vom Energiefluss über Bilanz-Balken und Netzwerte bis zu einzelnen Auswertungs-Tabs — jeder sieht das, was ihn interessiert.

Dasselbe System in der neuen Ansicht: Energiefluss mit Autarkie und Eigenverbrauch, daneben Kacheln für Produktion, Hausverbrauch, Einspeisung, Netzbezug, Wallbox und Batterie — jeweils mit Trend und Tageswert.

PV-Anlagen, Akkus, Wallboxen, Autos und Prognosen konfigurieren. Flexibel anpassbar an jede Anlagenkonfiguration.
Einrichten
Ein Raspberry Pi 4 oder 5 mit Raspberry Pi OS genügt — oder ein beliebiger Linux-Host, der dauerhaft läuft.
Ein Befehl richtet Docker, Datenbank und Container ein. Abhängigkeiten kommen automatisch mit.
Schnittstellen freischalten, IP-Adressen eintragen, Prioritäten festlegen — über den Setup-Wizard oder manuell.
wget https://raw.githubusercontent.com/BBessler/Solarmanager/main/install/setup_docker.sh
chmod +x setup_docker.sh
./setup_docker.sh
Die vollständige Anleitung samt Update-Pfad und nativer Installation steht unter Installation.
Fragen
Beim PV-Überschussladen wird nur der Solarstrom genutzt, der gerade nicht im Haushalt verbraucht wird. Der Solarmanager misst laufend Erzeugung und Verbrauch und regelt Wallbox, Batteriespeicher oder Heizstab so, dass möglichst viel eigener Solarstrom genutzt und möglichst wenig ins Netz eingespeist wird.
Unterstützt werden go-eCharger, Easee, Keba, Fronius Wattpilot, Mennekes, Webasto, Hardy Barth und Heidelberg – sowie alle Wallboxen mit OCPP 1.6 oder SunSpec (Modbus TCP). Alle Details stehen auf der Seite Unterstützte Geräte.
Ein Raspberry Pi 4 oder neuer mit Raspberry Pi OS genügt. Alternativ läuft der Solarmanager auf jedem Linux-Server – wahlweise nativ oder als Docker-Container.
Ja. Die Steuerung läuft komplett lokal in deinem Netzwerk und braucht keine Cloud. Nur für optionale Anbindungen wie Fahrzeug-APIs (z.B. Tesla, BMW), Tibber oder Solcast wird eine Internetverbindung benötigt.
Die Software ist frei auf GitHub verfügbar – ohne Abo- oder Lizenzgebühren. Es fallen nur die Kosten für die Hardware an, z.B. einen Raspberry Pi.
Ja, optional. Der Solarmanager kann die stündlichen Preise von Tibber berücksichtigen und z.B. das Fahrzeug bevorzugt in günstigen Stunden laden – zusätzlich zum PV-Überschuss.
Beim optimierten Laden entscheidet der Solarmanager nicht nur nach dem aktuellen Überschuss, sondern plant voraus: Er kombiniert die PV-Prognose für den restlichen Tag, den gewünschten Ladestand und – falls konfiguriert – die Börsenpreise deines Stromtarifs. Ergebnis ist ein Ladeplan, der das Auto rechtzeitig voll macht und dabei so viel Solarstrom wie möglich nutzt. Mehr dazu unter PV-Überschussladen mit der Wallbox.
Ja. Der Solarmanager steuert den go-e Charger über die lokale HTTP-API im eigenen Netzwerk und regelt den Ladestrom stufenlos dem PV-Überschuss nach – ein- und dreiphasig. Je nach Quelle wird die Wallbox go-eCharger, go-e Charger, Go-e oder kurz goE geschrieben; gemeint ist immer dieselbe Gerätefamilie (HOME, HOMEfix, Gemini). Details auf der go-e-Charger-Seite.
Über Modbus TCP direkt im lokalen Netz – ohne Umweg über das Hersteller-Portal. Unterstützt werden die Huawei-SUN2000-Serie samt Smart Dongle und der LUNA2000-Speicher; alternativ lässt sich das FusionSolar-Portal anbinden. Der Solarmanager liest Erzeugung, Hausverbrauch und Speicherstand sekündlich und berechnet daraus den freien Überschuss. Mehr auf der Huawei-Modbus-Seite.
Die Kernsteuerung arbeitet offline: Wechselrichter, Wallbox und Speicher werden über Modbus TCP, OCPP oder lokale HTTP-APIs im eigenen LAN angesprochen, und auch die interne PV-Prognose läuft ohne Internet. Eine Verbindung nach außen brauchst du nur für optionale Extras – Fahrzeug-APIs wie Tesla oder BMW, Solcast-Prognosen und dynamische Tarife wie Tibber. Fällt das Internet aus, regelt der Solarmanager einfach weiter. Hintergrund unter Lokal ohne Cloud betreiben.
Beides. Empfohlen ist der Betrieb als Docker-Container – das Setup-Skript erledigt Installation und Update. Genauso läuft der Solarmanager nativ auf Raspberry Pi OS oder jeder gängigen Linux-Distribution (Debian, Ubuntu). Auch ein NAS oder ein kleiner Mini-PC mit Docker genügt. Die Installationsanleitung führt beide Wege Schritt für Schritt durch.
Kostenlos, quelloffen und vollständig im eigenen Netz. Wenn du wissen willst, ob deine Geräte passen, beantwortet das der Check in wenigen Minuten.